Songtexte Salambo (Live) - Klaus Hoffmann
Salambo
Ich
bin
Kellner
hier
in
diesem
tollen
Schuppen,
wenn
das
Licht
ausgeht,
beginnt
'ne
heiße
Schau
Aus
der
ganzen
Welt
beziehen
wir
die
Nutten,
doch
die
wenigsten
davon
sind
eine
Frau.
Von
der
Sitte
kommen
jeden
Abend
Herren,
falls
sich
einer
von
den
Gästen
mal
beschwert,
doch
die
Prominenz
läßt
sich
davon
nicht
stören,
auch
Minister
haben
hier
schon
mal
verkehrt.
Alle
sind
bei
uns
zu
jeder
Zeit
willkommen,
sogar
Gruppenreisen
werden
arrangiert,
fühlt
sich
einer
von
den
Herren
leicht
benommen,
wird
er
sanft
in
einen
Nebenraum
geführt.
Heute
Nacht
zeigt
sich
vor
all
den
feinen
Leuten
die
Moral
ganz
ungeschminkt,
doch
völlig
nackt
auf
den
Brettern
die
die
geile
Welt
bedeuten,
zieht
sie
Gesichter,
die
man
nur
zu
Hause
macht.
Die
Bühne
frei
für
Sodom
und
Gomorrha,
Graf
Porno
ist
bereit
für
jeden
Ritt,
Dornröschen
fällt
vor
Abscheu
in
Sexstasia,
aber
alle
klatschen
wie
die
Blöden
mit.
Und
ich
kellner
hier,
sie
kennen
mich
ja
schon,
doch
um
12
bin
ich
die
Spitzenattraktion,
dann
heiß
ich
Claudia
und
tanze
die
Fandango,
im
Salambo.
Wo
die
Liebe
auffällt,
hinterläßt
sie
Spuren,
denn
sie
musiziert
bestimmt
keinen
Choral,
unter
all
den
schönen
Strichern
und
den
Huren,
fühlen
Spießer
und
Studenten
sich
normal.
Hier
gibt's
Zwerge
und
dressiert
Pekinesen,
schlanke
Tänzer
steigen
in
das
Lotterbett,
Ledermänner,
Gummidamen,
Fabelwesen,
doch
die
schlimmsten
davon
sind
aus
dem
Parkett.
Legionäre
kommen
von
den
fernsten
Küsten,
um
dabei
zu
sein
bei
unserm
tollen
Fest,
manche
treiben
es
sogar
mit
Polizisten,
und
bezahlen
noch
dafür,
daß
man
sie
läßt.
Ich
steh'meistens
hinterm
Vorhang
an
der
Rampe
und
pass
auf,
daß
alle
ächzen,
knutschen,
schrein
nur
benimmt
sich
einer
wie
'ne
echte
Schlampe,
dann
werd'
ich
auch
privat
und
hau
ihm
eine
rein.
Die
Königin
bei
uns
ist
Josefine
sie
ist
so
etwas
wie
die
Heilige
Nacht,
und
jeder
starrt
ergriffen
auf
die
Bühne,
wenn
der
Engel
seine
Kerzennummer
macht.
Und
ich
kellner
hier,
sie
kennen
mich
ja
schon,
doch
um
12
bin
ich
die
Spitzenattraktion,
dann
heiß
ich
Claudia
und
tanze
die
Fandango,
im
Salambo.
Album
Aquamarin (Klaus Hoffmann und Band Live in der Berliner Philharmonie)
Veröffentlichungsdatum
11-10-2019
1 Auftritt
2 Intro und Der Preis der Macht
3 Text - Begrüßung
4 Der König der Kinder
5 Text - Das Kind
6 Frühling (Live)
7 Text - Es gibt immer einen
8 Heut rette ich die Welt
9 Text - Vaters Sachen
10 Weil du nicht bist wie alle andern (Live)
11 Text - Das alte Lied
12 Hanna
13 Text - Der 13. August
14 Stein auf Stein
15 Was gut ist und was nicht
16 Text - Die Gitarre und die Clubs
17 Gerda (Live)
18 Text - Die Politischen und Mädchen
19 Blinde Katharina (Live)
20 Stille
21 Berliner Sonntag
22 Die Mondin ist ein kalter Stein
23 Text - Unser Traum
24 Bitte geh nicht fort
25 Amsterdam (Live)
26 Ein Leben lang mit dir
27 Die Männer meiner Mutter (Live)
28 Text - Altern (Live)
29 Ich hatte mir die Nacht mit dir ganz anders vorgestellt
30 Text - Sie hießen Gilbert Ciardi und Salvatore Mezzasalma
31 Für det bisschen Zärtlichkeit (Live)
32 Text - Die beste Band der Welt
33 Text - Für Charles Aznavour
34 Du siehst aus wie Papa
35 Wenn Malene träumt
36 Text - Du warst es, du bist es, du wirst es immer sein
37 Für dich
38 Melancholia
39 Text - Afghana
40 Hey Junge
41 Irgendwann einmal
42 Text - Die Kiste
43 Für immer und immer
44 Salambo (Live)
45 Was fang ich an in dieser Stadt (Live)
46 Kinder erkennen sich am Gang
47 Derselbe Mond über Berlin (Live)
48 Mein Weg (Live)
49 Epilog
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