Lyrics




Ja, ey, Outro
Screwaholic
La Ras
Reason
Ey
Ey, nach ein, zwei Jahren wieder 'ne fertige EP
Vielleicht die beste, die ich jemals schrieb
Vielleicht die letzte, vielleicht die letzte vorm ersten Deal
Warum nicht daran glauben?
Ich steck' nirgends so viel Energie hinein als hier in die Musik
Nach ein, zwei Jahren wieder 'ne fertige EP
Ich schrieb das Outro unter Trän'n
Was für Pathos, seit ich aufgehört hab', alles wegzulächeln
Wurd ich glücklicher denn je
Ich trag' das Herz am rechten Fleck
Auch wenn ein Stückchen daraus fehlt
Sie sagen: "Bleib so wie du bist, René"
Ich bleib 'n Scheiß, wenn es so weitergeht
Die Reißleine von Days auf Songs erzähl' ist nicht mehr existent
Sie sagen: "Es wird alles gut, René"
Als hätten sie die Augen zu und würden mich nicht bluten seh'n
Sie sagen, ich sei auf 'nem guten Weg
Ich frag' mich, wo auf YouTube fünfhundert Klicks
Dafür, dass ich Tag um Tag ein Stück aus
Meinem Herz für euch ins Internet lad'
Oder privat, wo ich nicht schlafen kann seit 2013
Nachdem ich ein paar Nächte wach war
Auf Weiß und die falschen Freunde an der
Richtigen Seite zwischen Techno-Beats und Pepnasen
Am Tischkicker, wo Freunde auf Ecstasy das Gesicht verlier'n
Weil sie glauben, es wird besser mit der Extase
Hab's nie verstanden, doch bin selber gefang'n
Die Ketten um das Schnapsglas und meine Hand halten
Die Welten zwischen mir und ihnen ein bisschen zusamm'n
Sie sagen: "Es wird alles ruhiger mit den
Jahr'n", doch genau davor hab' ich Angst
Sie sagen: "Das, was du so schreibst
Ist das Beste, was es hier gibt, René"
Doch woll'n außerhalb der Mucke nicht versteh'n
Dass alles, was ich sag' auf Beats genauso bleibt
Wenn ich nicht grad mit Textzettel hier
Bei mir im Zimmer nebenan am Mikro steh'
Sie sagen: "Komm mal aus dir raus, René"
Als würden sie die Songs nicht kenn'n, für die sie mich loben
Entweder hörst du hin oder du gehst donnerstags um null auf Spotify
Und hörst dir an, wie deutscher Rap im Bälle klingt
Ich wollt nie dissen auf Beats, weil das hier mehr für mich ist
Als ich kein Land geseh'n hab, schrieb ich mir '
Ne Arche, um nicht noch tiefer zu sinken
Ich bin nach wie vor der Meinung, dass Worte
Die stärkste Waffe sind nach Liebe und Wut
Und auch sie sind zu bändigen mit der Sprache
Wenn du weißt, wonach du suchst
Das Leben lehrt dich nicht zu wachsen
Doch stellt dich vor den Versuch
Dann heißt es springen, um an den Apfel
Zu gelang'n, den du dir greifen willst
Oder vom Boden fressen, bis Ying und Yang bleibt im Gleichgewicht
Ich schreib' nicht, um zu schreiben, es geht nicht ein'n
Dass das Leben stellt mich vor Entscheidungen
Die ich nur treffen kann im Takt
Sie sagen: "Du machst alles richtig, wie du's machst"
Ich frag' mich, warum steh' ich Freitagnacht betrunken am Tresen
Und bin noch wach, obwohl ich schlafen soll zum Kraft tanken?
Sie sagen, ich wäre nicht auf den Kopf gefallen
Doch ich hab' Kopfschmerzen vom harten Alk
Der trotz dreitägiger Bettruhe noch in den Adern fließt
Als wär die Flasche noch am Hals, ich mach' die Augen zu und fall', ey
Nach ein, zwei Jahren wieder 'ne fertige EP
Vielleicht die beste, die ich jemals schrieb
Vielleicht die letzte, vielleicht die letzte vorm ersten Deal
Warum nicht daran glauben?
Ich steck' nirgends so viel Energie hinein als hier in die Musik
Nach ein, zwei Jahren wieder 'ne fertige EP
Ich schrieb das Outro unter Trän'n
Was für Pathos, seit ich aufgehört hab', alles wegzulächeln
Wurd ich glücklicher denn je
Ich trag' das Herz am rechten Fleck
Auch wenn ein Stückchen daraus fehlt
Ey, komm, ein'n noch, ich schreib' noch 'n Part
Es fühlt sich irgendwie nicht an, als wär ich fertig mit der Scheibe
Ich hab' alles, was ich hab', hier reingesteckt außer Zweifel
Die ließ ich ausnahmsweise während jeder Aufnahme beiseite
Ich bin gut darin, das weiß ich, red mir das bitte nicht aus
Denn wenn ich eins im Leben brauch'
Ist's das Schreiben und der Sound, ey
Das hier ist nicht nach Anerkennung betteln
Ich will einfach nur Fragmente aus der Zeit hier für mich retten
Denn in jeder Ach so tiefen Diebne stecken ein paar nette Anekdoten
Die 'n positives Gefühl in mir wecken
Zum Beispiel schrieb ich das Intro an einem der schönsten Orte
Die ich bis dato für mich entdeckte
Ich lächel', wenn ich dran denk', ey
Und auch als ich "Höhenangst" geschrieben hab
Hat mich für 'n Augenblick die Angst zu stürzen verlassen
Weil Differenzen zwischen Menschen der einzige Weg sind
Sich ein Stück weit zu ergänzen, ohne jede Grenze aufzumachen
Ich bin kilometerweit gewandert drüben im Zimmer
Und auf der Suche nach mir selbst auf alles Mögliche gestoßen
So fand ich auch zwischen Tassen voll Asche und leeren Flaschen
Ein Stückchen von meinem Herz unten am Studioboden
Und als ich BZB schrieb, der mein'n Song heißen wollte
Fiel mir deiner wieder ein und so schrieb ich den zweiten Teil
Ich hatt noch bisschen auf dem Herz und wollt es ändern damit
Es hat mir gutgetan, doch änderte nichts, ey, ey
Hier steckt mein Herz drin und Haufen an Zeit
Die Sandburg am Scherbenmeer ist mittlerweile aus Eis
Doch ich hab' Fotos gefunden, auf den'n wir lachen zu zweit
Wir seh'n uns leider nicht mehr oft, aber das passt und ich weiß
Der Weg war lang, den wir gelaufen sind und Tage zieh'n vorbei
Doch besser fallen als jahrelang am letzten Faden hängen der bleibt
Wir dreh'n uns alle gern im Kreis, da sind wir irgendwie gleich
Denn wissen, was als Nächstes kommt
Macht Entscheidungen treffen leicht, ey
Reason



Writer(s): Chakuza, Screwaholic Copyright: Ed. Ersguterjunge



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