Lyrics
Wir
saßen
oft
zusammen
in
diesem
einen
Jahr
Als
alles,
was
wir
kannten,
am
Ende
nicht
mehr
war
Was
gestern
noch
die
Zukunft,
war
morgen
schon
verjährt
Die
letzten
Illusionen
von
alten
Besen
weggekehrt
Staaten
wurd'n
geplündert
und
Mauern
stürzten
ein
Wir
standen
eng
umschlungen,
verlassen
und
allein
Neunzehn
Achtzig
Neun,
im
Herbst
der
Republik
Wir
tanzten
auf
den
Trümmern,
ich
und
du
ein
Freak
Wir
trugen
schwarze
Kutten,
die
Haare
hochgestellt
Hinter
Friedhofsmauern
begann
für
uns
die
Welt
Wir
hörten
laut
Musik,
düster
und
brutal
Wir
trugen
unser'n
Weltschmerz,
umher
wie
ein
Fanal
Staaten
wurd'n
geplündert
und
Mauern
stürzten
ein
Wir
standen
eng
umschlungen,
verlassen
und
allein
Neunzehn
Achtzig
Neun,
im
Herbst
der
Republik
Wir
tanzten
auf
den
Trümmern,
ich
und
du
ein
Freak
Wir
waren
gegen
alles:
System,
Partei
und
Staat
Wer
uns're
Welt
beherrschte:
ein
alter
Mann
mit
Bart
Die
Herzen
fingen
Feuer,
die
See,
die
hat
gebebt
Die
grauen
alten
Männer
vom
Sturm
hinweg
geweht
Staaten
wurd'n
geplündert
und
Mauern
stürzten
ein
Wir
standen
mit
den
andern,
wir
war'n
nicht
mehr
allein
Neunzehn
Achtzig
Neun,
im
Herbst
der
Republik
Sie
tanzten
auf
den
Trümmern,
sie
nannten
es
den
Sieg
Jahrzehnte
sind
vergangen,
die
Welt
hat
sich
gedreht
So
viel
hat
sich
geändert,
für
manche
kam's
zu
spät
Wir
sahen
eine
Zukunft,
wir
wussten
was
und
wie
Für
immer
unerreichbar,
zerstört
die
Euphorie
Noch
immer
wird
gelogen,
noch
schreien
sie
Betrug
Die
rechten
Demagogen
haben
nicht
genug
Doch
noch
kannst
du
dich
wehren,
d'rum
sage
einfach
nein
Geh
runter
auf
die
Straße,
denn
du
bist
nicht
allein
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